In diesem Schuljahr durften wir – Schüler*innen der 3AJ und 3BJ – gleich zweimal Teil eines ganz besonderen Projekts sein. Im Rahmen des Erasmus+-Programms der Europäischen Union erhielten wir die Möglichkeit, an zwei unterschiedlichen Austauschformaten mit Frankreich teilzunehmen – ein Monat im Herbst und eine intensive Woche im Mai. Beide Erlebnisse boten uns nicht nur die Gelegenheit, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern ermöglichten auch tiefe Einblicke in das Alltagsleben, die Schule und Kultur unseres Nachbarlandes.
Der erste Austausch führte zwei von uns, Florian Brugger und mich, Maria Neuhold (3AJ), für vier Wochen nach Frankreich. Nach einem dreitägigen Aufenthalt in Nizza, organisiert von der Initiative „Francophonia“, bei dem wir auf das Leben in einer französischen Gastfamilie vorbereitet wurden, ging es weiter zu unseren Gastschulen. Dort lebten und lernten wir einen Monat lang im französischen Schulsystem, wurden Teil des Familienalltags und konnten die kulturellen Unterschiede hautnah erleben. Es war eine intensive, aber sehr bereichernde Zeit, in der wir viel über uns selbst, das Lernen im Ausland und das französische Leben gelernt haben.
Im Mai durften dann weitere Schüler*innen aus der 3AJ und 3BJ an einem einwöchigen Austausch teilnehmen. Dieses Mal stand vor allem das gemeinsame Lernen und der direkte Austausch mit unseren französischen Partnerschüler*innen im Vordergrund. Wir verbrachten die Woche an einem französischen Gymnasium und tauschten uns über Schulalltag, Freizeit und Unterschiede zwischen den Ländern aus. Besonders schön war, wie schnell sich zwischen uns und den französischen Schüler*innen Freundschaften entwickelten.
Diese beiden Erfahrungen haben uns gezeigt, wie wichtig europäische Programme wie Erasmus+ sind – sie ermöglichen jungen Menschen Begegnungen, Verständnis und persönliche Entwicklung über Grenzen hinweg. Und sie hinterlassen bleibende Eindrücke, die weit über das Klassenzimmer hinausgehen.
Maria Neuhold, 3AJ
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